Interventionen im öffentlichen Raum

CENTER FOR THE DULL

CENTER FOR THE DULL,

möchte als partizipatorisches Projekt dazu einladen, den viel umstrittenen Platz eigenhändig zu verändern. Neben den Diskussionen im Stadtrat und in Architekturforen um die Zukunft des Ebertplatzes fokussiert Haehn mit seiner Aktion auf einen ungeklärten Istzustand und motiviert dazu, selbst in Aktion zu treten.

“Indem wir als direkt Beteiligte in der Stadt arbeiten und auf diese Weise in sie eingreifen tragen wir zu einer neuen Form von Urbanismus bei, der auf einem erweiterten Verständnis der Stadt aufbaut und direkt in Ihre Mechanismen eingreift.“ (Alexa Färber und Marianne Müller: “x_berg reloadeed, Urbanismus direkt“, in Dolmusch X-press (Dokumentation des gleichnamigen Projektes), Berlin 2007)

Im Rahmen von Center for the Dull legt Haehn erste Strukturen auf dem Platz fest. Anschließend sind die Besucher dazu eingeladen, mit bereitgestelltem Material individuelle Räume zu definieren. Zwischen Säulen, Bäumen und anderen Elementen können für eine kurze Dauer Wände eingezogen werden, die als visuelle Marker neue Blickachsen definieren.

Center for the Dull sammelt Ideen und ruft dazu auf, selbst an der Gestaltung der Stadt teilzuhaben. Die Besucher möchten dazu motiviert werden, die Erfahrung der räumlichen Aneignung persönlich zu machen. Wir müssen erkennen, dass die Stadt uns allen gehört und dass genau wir festlegen können, was darin passiert.

Die Aktion findet zum Beginn und Ende der Laufzeit von Center for the Dull statt. Dabei werden die Ergebnisse im Ausstellungsraum dokumentiert und von Haehn in eine abstrahierte Bauplanung überführt.

JAHR

2015

ORT

Ebertplatz, Köln

PROGRAMME

Rhino 3D | Photoshop

MATERIAL

Strechfolie rot

TEAM

Maria Wildeis | Jonathan Haehn

SHARE PROJECT
  • JAHR : 2015
  • ORT : Ebertplatz, Köln
  • PROGRAMME : Rhino 3D | Photoshop
  • MATERIAL : Strechfolie rot
  • TEAM : Maria Wildeis | Jonathan Haehn
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